Säkularisation
(lateinisch): Ohne kirchliche Genehmigung erfolgte Einziehung oder Nutzung kirchlichen Eigentums (meist Vermögen, Landbesitz oder Territorien) durch die weltliche Gewalt, in der Regel durch den Staat. In der Habsburgermonarchie ließ Kaiser Joseph II. am Ende des 18. Jahrhunderts im Zuge seiner kirchlichen Reformen vor allem viele Klöster aufheben, wenn diese aus seiner Sicht keine nützlichen Dienste für die Allgemeinheit erbrachten.
 
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