Radierung
(lateinisch "radere" für "kratzen, wegnehmen, entfernen"): Anfang des 16. Jahrhunderts entwickeltes grafisches Tiefdruckverfahren, bei dem eine Kupfer- oder Zinkplatte mit einem säurebeständigen Überzug versehen wird, in den der Radierer mit der Radiernadel zeichnet. Zum Druck wird die Platte mit Farbe eingerieben und mit einem Tuch wieder blankgewischt, wobei die Farbe in den Vertiefungen bleibt. Die tiefer liegenden Bereiche der Druckplatte werden gedruckt.
 
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