Vogelvolieren im Park der Villa Blanka in Innsbruck (1937)

Vor allem im Frühling genießen viele Innsbrucker einen Ausflug zur unterhalb von Weiherburg und Alpenzoo gelegenen Villa Blanka, wo sich - umgeben von einem öffentlichen Park - eine bekannte Hotelfachschule befindet, die hier ein Café-Restaurant mit einer Aussichtsterrasse betreibt.

Wie alle Grünanlagen, so ist auch der zur Villa Blanka gehörige Park ein Vogelparadies. Doch neben den Stimmen einheimischer Vögel sind hier auch die schrillen Rufe allerlei exotischen Federviehs zu hören. Diese stammen von einer bunten Schar Papageien, die seit wenigen Jahren die Vogelvolieren (= große Vogelkäfige, die den Freiflug ermöglichen) der Villa Blanka bevölkern. Die Gehege wurden 1937 nach Plänen von Architekt Siegfried Thurner auf einer natürlichen, nach Süden orientierten Geländekante errichtet und beherbergten ursprünglich Vogelarten aus dem Alpenraum. Zur Zeit ihrer Realisierung war beabsichtigt, hier die Lebensräume einheimischer Vogelarten zu präsentieren, weshalb die Tiroler Vogelwarte (Verein zum Schutz und zur Überwachung des Wildvogelbestandes) drei Volieren in Auftrag gab, die als "Niederungszone", "Mittelgebirge" und "Hochgebirge" eingerichtet und mit entsprechendem Vogelbesatz ausgestattet wurden.


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