Porträtfotografie im Sonnenlicht (um 1938)

Als Leiter des Bundessportheims traf Stefan Kruckenhauser in St. Christoph am Arlberg immer wieder mit bekannten Persönlichkeiten aus dem Sport- und Kulturleben zusammen. Er nutzte die Gelegenheit, viele von ihnen mit der Kleinbildkamera zu porträtieren.

Der fotografische Nachlass Kruckenhausers im Tiroler Kunstkataster beinhaltet unter anderem Porträtserien des bekannten Schipioniers Hannes Schneider (1890-1955) oder von erfolgreichen Schirennläufern der Zeit wie Otto Furrer, Friedl Pfeifer und Rudi Matt. Porträts der besten Schilehrer und -demonstratoren sind darin zu finden, ebenso von Mitgliedern der staatlichen Schilehrer-Prüfungskommission oder von Maurice Besset, nach 1945 Leiter des französischen Kulturinstituts (Institut Français) in Innsbruck.

Allen diesen Fotoporträts ist gemeinsam, dass sie in bewusster Absicht nicht im Fotostudio mit künstlicher Ausleuchtung, sondern in natürlichem Tageslicht aufgenommen sind. In dieser Zeit gilt in manchen Fachkreisen der Fotografie die Devise, dass für ein Porträt das Charakteristische einer Person im Tages-, vor allem im Sonnenlicht, besser zum Tragen käme.


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