Bergfotografie am Arlberg - mit der Kleinbildkamera im Hochgebirge (1935-1938)

Angeregt durch den Alpinismus des 19. Jahrhunderts und dessen Interesse an der Erforschung und Erkundung der Gebirge entstanden in den 1860er-Jahren die ersten Bergfotografien. Die unhandliche und schwere Fotoausrüstung mit Großformatkameras, Stativen und Glasplattennegativen machten das Fotografieren im Hochgebirge allerdings zu Kräfte raubenden Unternehmungen.

Als ab dem Jahr 1925 die Firma Leitz mit einem in Serie produzierten Leica-Modell hochwertige Kleinbildkameras auf den Markt bringt, setzen sich auch die Bergfotografen der Zeit mit der neuen Technik auseinander. Stefan Kruckenhauser (1905-1988) beschäftigt sich zeitlebens sehr intensiv mit dieser Thematik und gilt zu Recht als Pionier der Leica-Fotografie. Unzählige Bergfotografien, die der Tiroler Kunstkataster aus dem Nachlass des Fotografen aufbewahrt, geben Aufschluss über seine konsequente Arbeit an technischen und ästhetischen Kriterien für diesen Bereich der Fotografie, den er in dem gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Firma Leitz, Max Zühlcke, herausgegebenen Buch "Das Bergbild mit der Leica" (München, 1938) zusammengefasst hat.


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