Schispuren am Arlberg - komponierte Winterbilder (um 1937)

Die Winterbilder aus der Arlbergregion, die der Fotograf Stefan Kruckenhauser (1905-1988) mit der Leica-Kleinbildkamera festhielt, waren geradezu prädestiniert, die Schönheiten des Winters und die Freude am Schilauf vor Augen zu führen. Seine Bildersprache wurde maßgeblich für viele nachfolgende Bergfotografen. Seine Fotos und Anleitungsbücher aus den späten 1930er-Jahren haben dazu beigetragen, die optische Wahrnehmung - vor allem von Landschaft - einer ganzen Generation zu prägen.

Gerade seine minutiös komponierten Fotoaufnahmen von Schispuren beeindrucken auch heute noch den Betrachter. Die weiße Oberfläche des Schnees bildet den idealen Hintergrund für "Wedelzöpfe" im Tiefschnee oder endlos scheinende Spuren im glänzenden Firnschnee. Es entsteht der Eindruck von Leichtigkeit, von fast spielerischem Umgang mit dem Schnee und dem Berg. In ihrer Entstehungszeit wirkten sich diese Bilder nicht zufällig sehr positiv auf den Tourismus am Arlberg aus, der die Begeisterung für den populären Schilauf als für Jedermann leicht zu erlernende und auszuübende Sportart propagierte.


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