"Wöchnerin", "Fatschenkind" und Hebamme - medizinische Versorgung für Mutter und Kind (ab 1800)

Die Geburt eines Kindes war immer ein großes Ereignis. Einerseits wurde die soziale Stellung einer Frau innerhalb der dörflichen Frauengemeinschaft anerkannt, zum anderen waren Kinder vom ökonomischen Gesichtspunkt aus wichtig: sie trugen zum Einkommen der Familien bei und sollten später einmal die Eltern versorgen.

Da die Kinder- und Müttersterblichkeit - vor allem aus mangelnder Hygiene - bis weit in das 19. Jahrhundert sehr hoch war, bedeutete eine Geburt gleichzeitig auch immer ein nicht bestimmbares Risiko für das Leben von Mutter und Kind.


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