Wiener Porzellan - Gebäckkörbe für Kekse oder Brot (1816)

Kaffee trinken und schönes Geschirr sind zwei Begriffe, die untrennbar zusammengehören. Das wussten auch schon die Vorfahren der TirolerInnen von heute, weshalb sich in einer ihrer Sammlungen neben den üblichen Teilen eines Kaffeeservices auch zwei so außergewöhnliche Teile wie Gebäckkörbe aus besonders schön gearbeitetem Porzellan erhalten haben.

Die beiden Gebäckkörbe wurden 1816 in der "Wiener Porzellanmanufaktur" hergestellt, was aus den entsprechenden Marken auf der Unterseite der Schalen und ihrer Unterteller hervorgeht. Die Wiener Porzellanmanufaktur war nach der in Meißen die älteste Produktionsstätte für Hartporzellan - also jenem Material, aus dem man Geschirr herstellte (Weichporzellan wurde für die Gestaltung von Figuren verwendet). Sie wurde 1718 gegründet und lebt noch heute in der "Wiener Porzellanmanufaktur Augarten" fort.

Jeder der beiden Gebäckkörbe besteht aus zwei Teilen, einem Unter- bzw. Kredenzteller und einer Schale, die auf einem geschwungenen Fuß steht. Die Dekorationen von Tellern und Schalen sind dezent. Was die Stücke aber zu Besonderheiten macht, das sind die feinen Durchbrüche im Porzellan.


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